Das Hirschbrückenfest

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Das Hirschbrückenfest wurde 1977 ins Leben gerufen, um den Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Hirscbrücke zu feiern. Diese Eisenbahnüberführung wurde zwischen 1888 und 1891 gebaut, um die alte Rheinbahntrasse zu überqueren, die durch das Viertel führte. Bereits 1913 verlor die Brücke jedoch diese Funktion, da die Eisenbahnlinien mit dem Bau des neuen Stadtbahnhofs an den südlichen Rand des Viertels verlegt wurden.  Die Brücke blieb jedoch eine wichtige Straßenverbindung, um den Höhenunterschied des alten Eisenbahngrabens (später von der Straßenbahn genutzt) zu überwinden, und wurde zunehmend zu einem Symbol der Südweststadt, das von ihren Bewohnern wegen seiner Architektur aus dem späten 19. Jahrhundert geliebt wurde. Dies erklärt die Bemühungen des Stadtteils, sie auch nach den Schäden im Zweiten Weltkrieg und der daraus resultierenden Gefahr des Abrisses zugunsten einer modernen Konstruktion in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten.

Das Fest wurde zur Tradition und fand in den folgenden Jahren fast ohne Unterbrechung 30 Mal statt, bis es 2010 aufgrund organisatorischer und finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Erst 12 Jahre später, im Jahr 2023, gelang es dem Bürgerverein, das Fest wieder aufzunehmen. Mit dem Einstieg eines professionellen Partners aus der Gastronomie-Branche wurde ein neues Konzept vorgeschlagen, das die Wiederaufnahme des Festes ermöglichte, ohne dass es zu viel von seinen traditionellen Merkmalen einbüßte. In diesem Format wurde das Fest in den folgenden Jahren wiederholt.

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