Der vergangene Sonntag in der Südweststadt hat wieder einmal gezeigt, wie viel Leben in unseren Hinterhöfen steckt. Was morgens noch mit grauen Wolken und Bangen um das Wetter begann, verwandelte sich pünktlich zum Mittag in einen strahlenden Frühlingstag. Zwischen blühendem Blauregen und dem frischen Grün der Bäume öffneten zahlreiche Anwohner ihre Tore für ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.
Ein Viertel im Stöberfieber
Wer durch die Höfe spazierte, begab sich auf eine regelrechte Schatzsuche: Hier gab es wirklich alles, was das Herz begehrt – von praktischen Haushaltshelfern über liebevoll sortierte Kinderspielsachen bis hin zu Kunstobjekten und Dekoration für das eigene Heim.

Besonders die Kleiderstangen lockten viele Besucher an. In vielen Höfen hingen gut erhaltene Schätze für groß und klein und warteten darauf, ein neues Zuhause zu finden. Auch wir sind fündig geworden und haben tolle Dinge für unser Zuhause gefunden.
Ein Stand hat uns – und sicher auch vielen anderen – ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert: Eine schier endlose Parade von Gartenzwergen in allen erdenklichen Varianten genoss dort ein Bad in der Mittagssonne und schien förmlich darauf zu warten, bestaunt zu werden.
Doch es ging um weit mehr als nur um den Verkauf. An vielen Ecken wurden die Besucher mit Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis empfangen, an anderen Ständen sorgten kühle Getränke und Musik für eine fast schon festliche Stimmung. Es wurde gelacht, gefeilscht und vor allem geredet. Diese besinnliche, friedliche Atmosphäre machte den Tag zu einem echten Nachbarschaftsfest, bei dem am Ende jeder – ob mit einem neuen Schatz unter dem Arm oder einem netten Gespräch im Kopf – glücklich nach Hause ging.

